Ein intensives Wochenende markierte den Auftakt in die neue Wettkampfsaison – und den ersten internationalen Auftritt ab der Kadettenklasse.
Die Austria Open 2026 boten hochklassige Kämpfe, große Teilnehmerfelder und wertvolle Standortbestimmungen.
Samstag – Kadetten unter der Flagge von Niederösterreich 🇦🇹
Am Samstag gingen Nina und Julia für Niederösterreich an den Start.
Nina (Kadettin) wagte erstmals den Schritt in eine höhere Gewichtsklasse – und setzte direkt ein Ausrufezeichen.
Mit klaren Siegen gegen AUT und DE kämpfte sie sich souverän bis ins Finale vor. Dort wartete niemand Geringeres als die Vize-Europameisterin aus Polen, eine bekannte Gegnerin aus der EM in Griechenland.
Dieses Mal wurde ihr alles abverlangt: ein Fight auf absoluter Augenhöhe, taktisch wie mental.
👉 Silbermedaille, wichtige Punkte fürs Ranking und vor allem der Beweis: Nina kann auf diesem Niveau nicht nur mithalten, sondern mitbestimmen.
Große Schwester Julia, aktuell Nr. 5 im Europa-Ranking, ging mit hohen Erwartungen an sich selbst ins Rennen.
In einem stark besetzten Teilnehmerfeld gewann sie die Vorrunden zweimal gegen DE, siegte im Viertelfinale gegen FR nach drei intensiven Runden und zog verdient ins Halbfinale ein.
Dort wartete erneut eine starke Polin – wieder ging es über drei Runden, wieder ein Kampf auf Messers Schneide.
Am Ende fehlte ein Punkt zum Finale.
👉 Wunderschöne Bronze nach vier hochklassigen Kämpfen.
Sonntag – Senioren im Einsatz
Am Sonntag standen drei Senioren auf der Matte.
Daniel (-63 kg) kehrte in seine gewohnte Gewichtsklasse zurück.
In der Runde der 64 gewann er klar 2:0 gegen DE.
In der Runde der 32 traf er auf den 5.-Platzierten aus Polen.
Ein taktischer Fehler in der ersten Runde und ein unglücklicher Treffer führten zum Abbruch.
👉 Wertvolle Erfahrung auf G-Turnier-Niveau – Potenzial eindeutig vorhanden.
Patrick (-80 kg) traf in der Vorrunde auf ITA.
Er zeigte großen Kampfgeist und Durchhaltevermögen, fand jedoch keine entscheidende Lösung.
Mohammad traf in der Vorrunde auf Felix (AUT), Aushängeschild des Nationalteams.
Der Start war vielversprechend, doch im weiteren Verlauf konnte keine passende Antwort gefunden werden.
Leider konnten drei weitere Athleten krankheitsbedingt nicht antreten.
Fazit
Das Trainerteam zeigt sich sehr zufrieden mit Leistung und Umsetzung der im Training erarbeiteten Aufgaben.
Jetzt heißt es: Back to the office – analysieren, nachjustieren und wieder ab ins Training.
Die Saison hat gerade erst begonnen. 🔥

